Geschichte der Trauringe

Woher stammt die Tradition, sich bei der Hochzeit gegenseitig Trauringe anzustecken? Schon vor über 2000 Jahren hatte Schmuck in der Zivilisation einen hohen Stellenwert eingenommen. Oft wurden Ringe mit Mystik und geheimen Kräften verbunden. Der Ring stand schon damals schon für Verbundenheit und Zusammengehörigkeit, sowie Treue und Ewigkeit, wobei letzteres vor allem bei den Römern Einklang fand.

Seit dem 2. Jahrhundert  n. Chr. wurden die ersten Trauringe den Überlieferungen nach aus Gold geschmiedet, davor aus Eisen. Der Trauring wird Bestandteil der Trauungszeremonie, wobei sich die kirchliche Trauung erst im 13. Jahrhundert durchsetzt. Im 15. Jahrhundert galten Trauringe immer mehr als Zeichen für Ewigkeit und Treue, was dazu führte, dass manche Ringe mit einem oder mehreren Diamanten, als Garant für die Harmonie der Ehe, besetzt wurden.

Im 16. Jahrhundert wurde dann der Doppel-  bzw.. Zwillingsring Mode, bestehend aus zwei oder drei einzelnen Bändern. Im 17. Jahrhundert kam der Brauch wieder auf, die Trauringe jeweils an den vierten Finger zu stecken, obwohl die Ägypter dies auch schon praktizierten, aber links. Bis heute trägt man Trauringe in Ländern, wie z.B. den USA oder Italien am linken Ringfinger. In Deutschland wird der Trauring rechts getragen.

Auch heute ist der Trauring der wichtigste Bestandteil einer Hochzeit, als Zeichen ewiger Liebe und Treue. Heutzutage gibt es natürlich viele modischen Neuerungen und Designs, und es werden öfters Materialien wie Platin oder Karbon (Kohlefaser) bei der Ringfertigung verwendet.